Sehr geehrte Damen und Herren
Da Dank eines natürlichen Informationsmangels
weder ich weiß was genau für Aufgaben auf mich warten
in Ihrem Unternehmen
noch Sie eine Ahnung haben können von meinen Fähigkeiten
bei der Betrachtung meines Lebenslaufes
schlage ich ein gemeinsames Treffen vor
um selbige Mängel aus der Welt zu räumen.
mit freundlichen Grüßen
Alexander Nitsch
0680 219 4919
Die Tulpenmanie 1630-1638
von Alexander Nitsch
Wirtschafts und Sozialgeschichte
Prof. Senft
1.Einleitung
2.Vorgeschichte
3.Epilog/Kontext
4.
5.
Literatur
1.Einleitung
Die Thematik der Tulpenkrise ist eine der ersten Finanzkrise die gut dokumentierte ist.
Eines der Phenomäne bei der Angebot und Nachfrage ausser kontrolle geraten sind.
Im goldenen Zeitalters Hollands von 1630 bis 1637 entstand eine Spekulationsblase
mit Tulbenzwiebeln bei denen sich die Händler bis zu astronomischen Preisen überboten.
Zum verstädniss der Krise werde ich erst das Umfeld der damaligen Zeit näher beschreiben damit das Verständniss für das Preisgefüge der damaligen Zeit besser dargestellt werden kann.
Danach werde ich den Kontext der Krise näher untersuchen.
2.VOrgeschichte
Der erste Bericht über das Aufkommen von Tulpen in Europa geht zurück auf die Sedschuken (Osmanische Normaden ) welche im 13 Jhd. bis nach China vorstossen sind und auch Tulpenzwiebeln von ihren Plünderungen mitgebracht haben. Im 15 Jahrhuntert dürften die Tulpen dann durch die Türken bis nach Wien gekommen sein.
Ein Sprichwotr aus der damaligen Zeit belegt auch die Existenz der Tulpen bei den Osmanen:
“Giess mir Wein ein, Lakai ,denn eines Tages
wird der Tulpengarten zerstört sein;
Bald kommt der Herbst;
und Frühling gibt es keinen mehr.”
von Mehmet (Osamnischer Sultan der Türkenbelagerung)
Bildliche Überlieferungen aus der Zeit sind spärlich gesäht da die Religion ein Verbot für die öffentliche Darstellung von lebendigen Dingen vorsah. Aber es gibt Überlieferungen von Tulpenabbildungen die auf der Unterwäsche angegracht waren.
Später Fällt dann das Verbot und man findet Abbildungen der Tulpen auf den Rüstungen und Teppichen in den verschiedensten Formen. Denn Mitte des 16ten Jahrhunderts gab es bereicts knapp 1500 Tulpensarten aus Istanbul.
Nuri-i-adin – das Licht des Paradieses (Rose der Dämmerung- Erweckeri der Leidenschaft)
Wobei die Züchtung der Türken noch auf Zufall basiert und recht stümperhaft war.
Wie die Tulpen ihren Weg in die Niederlande gefunden haben ist eher umstritten.
Um 1529 soll eine Flotte des Adligen Nuno da Cunha (Portugiese) aus Goa (Ceylon die Tulpen nach Westeuropa gebracht haben laut den Schriften des Gärtners Charles de la Chasenee Monstreveul (le floriste francois) aber die Erzählung ist eher zweifelhaft.
Eine weitere ERzählung ist das der unehheliche Spross eines flämischen Adligen Ogier Ghislain Busbecq von einer Reise aus Istanbul im Jahre 1558 Tulpenzwiebeln mitbrachte aber auch diese Geschichte ist zweifelhaft.
Als gesichert gilt allerdings der Zeitpunkt des erste Aufkommens der Tulpe in Bayern im Garten des Ratsmitglieds aus Augsburg Johann Heinrich Herwarth bestätigt durch den Naturwissenschaftler (Mediziner/Botaniker) Conrad Gesner
Des weiteren gibt es Überliferungen Von Tulpenaufkommen aus Wien im Jahre 1572 aus Frankfurt 1593, Süd Frankreich 1598 und England 1582.
Geprägt war die damalige Zeit auch durch ein reges Handeln mit den Kolonien und ebenso innerhalb Europas
daher ist die Geschichte eines holländischen Teppichhändlers der bei einer Schiffsladung auf eine Handvoll Zwiebeln stiess welche er aber hauptsächlich verspeiste relativ plausibel. Nur wenig der Zwiebeln vergrub er in seinen Garten und eben jene Tulpen bewunderte der Botaniker (Mediziner)Clusius.
Carolus Clusious sollte noch eine grosse Rolle spielen bei der klassifizierung und verbreitung der Tulpen in Europa. Clusius der immer wieder auf Forschungsreisen war hatte seine Botanischen Experimente nämlich hauptsächlich bei Freunden in ganz Europa untergebracht uns so verschickte er natürlich viele Zwiebeln dess weiteren entwickelte er ein System zur Klassifizierung der Tulpenarten welches wichtig war damit ein Handel mit den Zwiebeln entstehen konnte.
Clusius dem es in Wien nicht gelang geplagt durch Diebstähle und die Dekadenz des dortigen Adels einen Garten anzulegen schaffte selbiges 1592 innerhalb von kürzester Zeit in der Universität von Leiden welche erst 1575 gegründet worden war.
Leiden spielte auch eine nicht unbedeuende Rolle im Aufstand Hollands gegen Spanien
wobei ihr eine Schlüsselrolle zukommt denn ohne die das halten der Stadt wäre der holändische Aufstand warscheinlich im Keim erstickt.
So aber kann Clusius dort forschen und die Werke
Historia 1576 und 1601 Rariorum Plantarum Historia schreiben.
In welchen er 34 Tulpengruppen unterscheiden kann
Ein weiterer Botaniker der sich mit der Kreuzung und Züchtung der Zwiebeln beschäftigte war der Engländer James Garret.
Botanische Eigenschaften:
Ein Tulpe entsteht aus Samen welche 6 bis 7 Jahre brauchen um sich zu einer blühenden Zwiebel zu entwickeln und weitere 1 bis zwei Jahre um Brutzwiebeln zu erhalten.
Die Mutterzwiebel lebt dann einge Jahre und bildet aber nur zwei bis drei Brutzwiebeln pro Jahr!
Somit kann muss man mit folgender Zeireihe rechnen
1j 2Zw
2j 4zw
3j 8zw
4j 16zw
usw
Dessweiteren ist die konistenz der Farbe und der Form einer Tulpe nur durch die Vermehrung der Zwiebeln gewärleistet nicht aber durch die Samen. Es wird so erstmals ersichtlich wie es zu einer knappheit des Angebots(einzelner Sorten) kommen konnte.
Die Züchtung von Hybriden erfolgte durch Insekten (Pollen) damals beliebt waren gleichmässig geformte Blütenblätter und auffällige Zeichnungen (Musterung)
Mitte der 30er des 17 Jahrhunderts gab es 13 Tulpengruppen
die Coulereb waren einfärbig in ror, gelb und weiß
und die selternenen Hybride waren bis zu 4 färbig (Marquetrinen -nicht Tulpenkise)
die beliebtesten Gruppen waren die “Rosen” von denen es etwa 400 Sorten in rot und rosa auf weiß gab, dann die Violetten von denen es etwa 70 gab und die Bizarden (24 rot violett braun auf gelb)
Es entsanden auch Kataloge zur klassifizierung des Reinheitsgrades. Wobei kräftige Farben eher verpöhnt und dezente Farbtöne beliebt ware.
Die Musterung der Hybrieden war einzigartig und sehr schön anzusehen auch wenn diese eigentlich durch eine Krankheit den sogenannten Mosaikvirus (der erst im 20 Jahrhundert enteckt wurde)
verursacht wurde. Dabei wurden einfärbige Zwiebeln befallen und “brachen” im damaligen Jargon und brachten eben die unterschiedlichsten Musterungen hervor.
Die Sammelleidenschaft nach seltenen gebrochenen Arten belustigte damals aber vorerst noch, nur den Adel, brachte aber bald Spekulanten dazu seltene Musterungen aufzukaufen da ja das Angebot sehr limitiert war durch die natürliche Vermehrung(2,4,8,16…) der Tulpe.
1a-nitsch_businessplan
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